
Aus dem Schatten von Eiger, Mönch und Jungfrau
Skitourenbindungen – Made in Switzerland
Aus Reichenbach im Kandertal kommen die weltweit gefragtesten Skitourenbindungen. Deren Hersteller, das Familienunternehmen Fritschi AG Swiss Bindings, feierte letztes Jahr sein 50-jähriges Bestehen und rüstete sich gleichzeitig mit einem neuen 3D-CAD-System aus. Dieses hilft ihnen, die Frage ‘Häbet das?‘ auch heute noch stets mit ‘Ja!‘ zu beantworten.
Neuentwicklungen werden in SolidWorks nicht nur konstruiert, sondern mit Simulationswerkzeugen auch realen Bedingungen ausgesetzt und damit getestet. Hinzu kommen trotzdem noch über 100.000 Meter im Schnee, wo die Konstruktion auf Herz und Nieren geprüft wird. Andreas Fritschi und der seit 2004 amtierende Geschäftsführer Stefan Ibach haben immer noch den Gründer Albert Fritschi im Ohr, der stets fragte: ‘Häbet das?‘ Denn für den Praktiker war eine einfache und stabile Konstruktion stets oberstes Gebot.
Welche speziellen Anforderungen stellt Fritschi konkret an das neue 3D-CAD-System?
- „Mit unseren Produkten befinden wir uns in einem sehr dynamischen Markt mit rasch wechselnden Trends und Bedürfnissen. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, benötigen wir für die Konstruktion der komplexen Einzelteile ein CAD-System, das uns im Umgang mit den vielen unterschiedlichen Teilen optimal unterstützt, ohne dass wir bei der Qualität Kompromisse eingehen müssen.“
SolidWorks als 3D-Lösung vereinfacht gegenüber einem 2D-CAD speziell auch die Konstruktion ganzer Baugruppen und ermöglicht den anschaulichen Verbau von Komponenten und deren Animation.
- „Dank der Visualisierungsmöglichkeiten können wir unsere Konstruktionen anzeigen, drehen und sogar durchfliegen. Und wir können Baugruppen bewegen, um zu sehen, wie sie sich unter realen Bedingungen verhalten und um Interferenzen, Abstände und die Ausrichtung im gesamten Bewegungsbereich zu prüfen“, erklärt Jordi.
- Dabei sind die SolidWorks-Simulationswerkzeuge so intuitiv, dass sie auch für Gelegenheitsanwender geeignet sind, aber dennoch anspruchsvoll genug, um erweiterte Analysen zu liefern. „Durch die Simulation bereits während des Konstruktionsprozesses erkennen wir Probleme rechtzeitig und können sie mit geringem Kostenaufwand beheben“, meint Jordi.
Für den Verkaufserfolg sei es weiter notwendig, dass Konstruktionsdaten schon früh anderen Unternehmensbereichen zur Verfügung stehen. So kann die Produktion ohne Zeitverzögerung beginnen und auch die Marketingaktivitäten können früh geplant und umgesetzt werden.
- „SolidWorks erleichtert uns auch die Dokumentation und vereinfacht die Erstellung von Grafiken für die Kommunikation“, so Jordi. SolidWorks punktete neben der Leistungsfähigkeit auch mit der verlustfreien Nutzung der Schnittstellen, was laut Jordi nicht zu unterschätzen sei.

















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